Metalltreppen
Das Besondere an einer Treppe mit Stahlwangen ist, dass sowohl Stahl-, Holz- als auch Steinstufen verwendet werden können. Von der Konstruktion unterscheidet sich eine Metallwangentreppe kaum von einer aus Holz gefertigten. Die Stufen können ebenfalls eingeschoben oder aufgesattelt werden. Jedoch ist die Dimensionierung der Wangen geringer, was jedoch von den abzutragenden Lasten abhängig ist. Auch ist die Verbindung der Bauteile durch Schweißen möglich, was jedoch bei der Montage teilweise zu einem hohen Aufwand führt.
Die Stufen werden bei diesem Treppentyp seitlich von zwei balkenartigen Metallpfosten, den Wangen getragen. Die wandseitigeWange wird in der Wand verschraubt und leitet somit die Kräfte ab. Die Licht- oder auch Freiwange befindet sich auf der Wand abgewandten Seite und trägt ebenfalls die Stufen sowie das Geländer. Allgemein wird bei Metalltreppen oft auf die Setzstufen verzichtet.

Brandschutz:
Eine Stahltreppe ist unter brandschutztechnischer Sicht genauso zu behandeln wie eine Holztreppe. Jedoch kann diese durch spezielle Ummantelungen und Verkleidungen geschützt werden. Beispielsweise dürfen Beton und brandhemmende Platten dafür verwendet werden. Dies ist besonders wichtig da das Versagen von Stahl im Brandfall nicht genau bestimmt werden kann. Im Gegensatz zu Holz, welches eine bestimmte Abbrandgeschwindigkeit besitzt.
Die Tatsache, dass oft auf Setzstufen verzichtet wird ist kein Vorteil, da somit Flammen von unten durch die Treppe schlagen können, was ein sicheres Begehen unmöglich macht. Auch ist die Wärmeleitung durch die Metallwangen bei Holzstufen kritisch, da somit die Entzündung beschleunigt wird.
Schallschutz:
Die Ausführung der Wangentreppe in Metall stellt sich bei ordnungsgemäßer Konstruktion und Montage als positiv dar. Die Verschraubung der Wangen in der Wand ist jedoch die Schwachstelle dieser Treppe, da diese nicht schalldämmend ausgeführt werden kann. Jedoch sollte zum Beispiel die Holzstufe bei der Montage durch eine spezielle Kautschukunterlage von dem Auflager der Wange getrennt werden. Somit wird der Trittschall nur zu einem sehr geringen Teil in die Wand übertragen.
Techn. Besonderheiten:
Eine Besonderheit bei der Verwendung von Stahl ist der relativ geringe Einsatz an Material um den gewünschten Belastungen stand zu halten. Auf Grund dieser geringeren Dimensionierung der Bauteile wirkt eine solche Treppe dementsprechend filigran und leicht. Wegen der fehlendenSetzstufe wird, um die Sicherheit zu gewährleisten, die Trittstufe weiter übereinandergeschoben. Dies soll den Durchblick durch die Treppe verhindern, um auf diesen Weise das Gefühl für die Sicherheit zu erhöhen.
Im Gegensatz zu einer Holzwangentreppe ist das einstemmen der Stufen hier nicht möglich. Dadurch werden die Lasten nur über die Trittstufen in die Wangen abgeleitet, was keiner optimalen Verteilung der Kräfte entspricht.
Einsatz bei Kindern:
Die Konstruktion einer kindersicheren Wangentreppe aus Metall, besteht besonders in dem Unterbinden von jeglichen Abständen über 12cm. Dabei ist vor allem die fehlende Setzstufe ein kritischer Punkt bei der Ausführung, auf welchen geachtet werden sollte. Weiterhin muss auch der Anschluss des Geländers, sowie der Übergang zum Brüstungsgeländer kindersicher ausgeführt werden.
Nutzungsdauer:
Die Nutzungsdauer von Metalltreppen unterscheidet sich kaum von der von Holztreppen. Auch hier ist vor allem die Alterung der Oberfläche der ausschlaggebende Faktor für die Lebensdauer. Ebenfalls muss die Belastung einer solchen Treppe in Betracht gezogen werden. Daher kann, für eine gewerblich genutzte Stahlwangentreppe, eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren angenommen werden. Bei einer guten Pflege und nicht gewerblichen Nutzung hingegen kann sich diese um 5 bis 10 Jahre verlängern.
Preise:
Die Preisspanne einer Stahlwangentreppe unterscheidet sich kaum zu einer komplett aus Holz gefertigten. Somit kann man die Preisspanne von ca. 3.000€ bis 4.500€ annehmen. Jedoch ist auch dies wiederum von der Ausführung und den nötigen konstruktiven Mitteln abhängig.
Einbauhäufigkeit:
Schon historisch gesehen sind die Holztreppen weiter verbreitet als welche aus Stein und Metall. Jedoch zeichnet sich dieses Bild nur im Innenbereich. Allerdings ist die Stahlwangentreppe die zweit beliebteste unter den Metalltreppen. Betrachtet man daher den gesamten Treppenmarkt, so findet man diesen Treppentyp in 5% aller Fälle.
Bauaufsichtliche Zulassung und CE-Kennzeichnung des Herstellers:
Bei einer normgerechten Ausführung einer Treppe ohne spezielle konstruktive Merkmale ist eine Bauaufsichtliche Zulassung, wie bei der Stahlwangentreppe, nicht nötig. Jedoch ist eine CE-Kennzeichnung für die Treppe als Bauteil vorgeschrieben.
Liefer- und Montagezeit:
Auf Grund der einfachen Konstruktion einer Stahlwangentreppe ist die Lieferzeit dementsprechend kurz. Jedoch ist dies auch von der kapazitiven Auslastung des Herstellers abhängig. Eine solche Treppe kann somit, ab dem Aufmass, innerhalb von ca. 3 bis 4 Wochen fertig konstruiert, produziert und somit geliefert werden. Auch die Montage der Wangentreppe gestaltet sich der Konstruktion entsprechend. Im Normalfall beansprucht der Einbau einen halben bis zu einem ganzen Tag.
Zusätzliche Informationen:
Die Wangentreppe aus Metall eignet sich, auf Grund ihres Designs, speziell für Altbauten. Jedoch gestaltet sie durch ihre schlanke Ausführung der Wangen den Raum moderner als eine aus Holz. Somit lässt besonders in renovierten Altbauten ein ideales Raumklima zwischen Alt und Modern erzeugen. Auch die Befestigung dieses Treppentyps, in jegliche Wandsysteme, ist sehr vorteilhaft für diesen Gebäudetyp.
Jedoch beschränk sich die Wangentreppe nicht allein auf Altbauten, ebenso ist eine Montage in einem modern gestalteten Haus möglich.
Montage:
Die Montage von Metalltreppen wird durch die angeschlossenen Treppenbauer im gesamten Bundesgebiet übernommen. Speziell in den unten aufgeführten Städten (!!!Liste nicht vollständig) erfolgt eine fachgerechte Montage.
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Bayern:
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München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Regensburg, Ingolstadt, Fürth, Erlangen, Bayreuth, Bamberg
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Berlin:
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Brandenburg:
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Sachsen:
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Schleswig Holstein:
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Kiel, Lübeck, Flensburg, Neumünster, Norderstedt, Elmshorn, Pinneberg, Itzehoe, Wedel, Ahrensburg
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Thüringen:
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Erfurt, Gera, Jena, Weimar, Gotha, Nordhausen, Eisenach, Suhl, Altenburg, Mühlhausen, Ilmenau, Arnstadt
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